Das Taiji der sechs Harmonien.

Liuhe Bafa

Liuhe Bafa Form: tiefe, ruhige Stellung mit gebeugten Knien im Training
Liuhe Bafa ist eine originäre innere Kampfkunst aus China. Öffentlich unterrichtet wurde sie erst in den späten 1930er Jahren von Großmeister Wu Yihui in Shanghai und Nanjing — davor wurde sie in kleinen daoistischen Gemeinden nur an die besten Schüler weitergegeben.

Worum es geht

Ziel ist, Körper und Geist zu harmonisieren, um maximale Wirkkraft zu erreichen. Das wichtigste Werkzeug dafür ist die Langform, das Zhu-Ji.

Anders als in der Selbstverteidigung geht es hier nicht um die Abwehr eines Angriffs, sondern um die Arbeit an der eigenen Struktur und Bewegung.

Für wen sich das lohnt

Unter Kennern innerer Stile genießt Liuhe Bafa den Ruf, einen erweiterten Zugang zu bereits vorhandenen Kampfkunst-Kenntnissen zu öffnen. Wer schon trainiert, findet hier oft eine neue Ebene in dem, was er längst kann.

Wann trainiert wird

Auszüge aus dem Liuhe Bafa fließen regelmäßig ins laufende Training ein — du begegnest der Form also, ohne dich gesondert anmelden zu müssen.

Wer tiefer einsteigen will, kann an unseren vertiefenden Seminaren teilnehmen. Dort nehmen wir uns die Zeit, an der Langform zu arbeiten, die im regulären Training nicht möglich ist.

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Liuhe Bafa ist eine Ergänzung zu unserem Hauptweg, keine Stufe darin. Alle Kampfkunststile im Überblick →

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